Was hilft bei Dehnungsstreifen?

Viele Frauen leiden unter Dehnungsstreifen und möchten etwas dagegen unternehmen. Besonders während der Schwangerschaft treten die ungewünschten Streifen bei fast jeder Frau auf. Hier erfährst du die Ursachen und was du dagegen unternehmen kannst.

Wie entstehen Dehnungsstreifen eigentlich?

Wie der Name schon sagt, entstehen die unschönen Streifen durch eine starke Dehnung des Gewebes. Das Bindegewebe der Unterhaut besteht aus kollagenen Fasern. Werden diese überdehnt, entstehen Risse die zu äußerlich sichtbaren Streifen führen. Die anfangs blau-rötlichen Streifen verblassen zwar mit der Zeit, lassen aber helle Narben zurück.

Meist treten die Streifen an Stellen auf, die besonders stark gedehnt werden, wie Bauch, Hüfte, Gesäß, Oberarmen und den Brüsten. Am häufigsten entstehen Dehnungsstreifen natürlich während der Schwangerschaft, da hier die Haut in sehr kurzer Zeit nicht nur enorm gedehnt wird, sondern auch die Elastizität der Haut aufgrund der hormonellen Umstellung verringert ist.

Entgegen der gängigen Annahme bekommen allerdings nicht nur beleibtere Menschen und Schwangere Dehnungsstreifen. Diese können auch durch Sport verursacht werden. Vor allem Frauen mit großen Brüsten sollten daher beim Training vorbeugend einen Sport-BH tragen. Auch bei schnellem Muskelaufbau können die Streifen entstehen und leiden besonders Bodybuilder darunter.

Hilfe bei Dehnungsstreifen

Regelmäßig Eincremen

Die meisten haben bereits festgestellt, dass regelmäßiges Eincremen eine deutliche Verbesserung im Erscheinungsbild und der Elastizität der Haut bewirkt. Vorbeugende Pflege hilft, Dehnungsstreifen von vorherein zu vermeiden. Dies liegt daran, dass Haut die gut durchfeuchtet ist, weniger leicht reißt, wenn sie sich stark dehnen muss.

Bodylotion sollte vor allem dort verwendet werden, wo du befürchtest, dass Dehnungsstreifen entstehen könnten.

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Behandlung mit Retinsäure

Eine von der Universität Michigan durchgeführte Studie hat gezeigt, dass neu entstehende Dehnungsstreifen die mit Cremes mit dem Inhaltsstoff Retinsäure behandelt wurden, deutlich weniger gravierend wurden als mit normaler Bodylotion. Dies wurde darauf zurückgeführt, dass Retin-A die Kollagenproduktion ankurbelt und dadurch die Haut dehnbarer macht.

Allerdings sind Cremes mit Retinsäure rezeptpflichtig und sollten wegen möglicher Nebenwirkungen auch nur unter ärztlicher Beobachtung angewendet werden.

Cremes mit Glycolsäure
Im Gegensatz zu Retinsäure sind Lotions mit Glycolsäure frei verkäuflich. Sie soll aber ebenfalls dafür sorgen, dass die Haut elastischer wird und weniger zu Dehnungsstreifen neigt.

Vitamin E Öl
Vitamin E-Öl wird oft als Wundermittel gegen Dehnungsstreifen bezeichnet. Nachdem Vitamin E in einer normalen Dosis auch nicht schaden kann, lohnt es sich es auszuprobieren.

Laserbehandlung
Die effektivste Möglichkeit Dehnungsstreifen loszuwerden ist die Behandlung mit dem Laser. Für ein optimales Ergebnis sind allerdings meist zwischen drei und sechs Behandlungen notwendig, die mit Kosten von ca. € 400 leider nicht gerade günstig sind.

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